Einziehen ins eigene Haus in Österreich – Planung und Umsetzung

Dorf in Österreich
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Ein Eigenheim zu besitzen, zählt in Österreich zu den erstrebenswerten Lebenszielen. Das eigene Haus bietet persönlichen Freiraum und trägt somit zur Lebensqualität bei. Um den Komfort des Wohndomizils zu genießen, ist es wichtig, bereits in der Bauphase auf einige Details zu achten.

Die Errichtung eines Eigenheims planen

Wohneigentum gilt als sichere Kapitalanlage. In einer eigenen Immobilie wohnt man günstiger und unabhängig von den Vorschriften eines Vermieters. Wenn das Eigenheim bereits vor dem Rentenalter abbezahlt ist, ist das Haus zudem eine sichere Altersvorsorge. Doch vor allem in gefragten Metropolen und guten Wohnlagen ist beim Hausbau mit hohen Kosten zu rechnen. Wer clever ist, handelt vorher eine Festpreisgarantie aus und erhöht die Planbarkeit und finanzielle Sicherheit im Zusammenhang mit der Errichtung eines Eigenheims. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein gemütliches Ziegelmassiv-Fertighaus handeln, das eine deutlich kürzere Bauzeit erfordert. Das Risiko unerwarteter Kostensteigerungen ist somit minimierbar. Als Naturbaustoff sorgen Ziegel zudem für ein angenehmes Wohnklima. Stabilität und Langlebigkeit des Materials gewährleisten eine wertbeständige Bausubstanz. Bei statischer Belastung, Kälte- und Wärmeeinfluss haben Ziegel die geringsten Formveränderungen unter den Baustoffen, weshalb sie gern für Fertighäuser verwendet werden.

Die Bau-Finanzen spielen eine große Rolle

Beim Hausbau spielen die Bau-Finanzen eine große Rolle. Die Finanzierung bezieht sich nicht nur auf das reine Bauvorhaben. Auch die Innen-Einrichtung und die Gartengestaltung müssen geplant und finanziert werden. Es ist daher ratsam, vor Baubeginn genau zu kalkulieren und das verfügbare Budget gut einzuteilen. Oft werden Nebenkosten und Gebühren, die bei jedem Bauvorhaben fällig werden, nicht berücksichtigt. Viele kleine Rechnungen summieren sich allerdings zu einem großen Betrag. Zu den Baunebenkosten zählen alle Kosten, die nicht unmittelbar mit der Errichtung des Gebäudes zu tun haben. In Österreich ist beim Bauen mit Nebenkosten für notarielle Beglaubigungen, Gutachten und Gebühren für die Grundstückserschließung zu rechnen. Zusätzlich fallen Gebühren an die jeweilige Gemeinde sowie Kosten für Strom- und Internetanschlüsse an. Falls der Hausbau teilweise über einen Kredit finanziert wird, ist es wichtig, die Baunebenkosten in die Kreditplanung einzubeziehen.

Den Umzug ins eigene Domizil vorbereiten

Sobald das Eigenheim bezugsfertig ist, kann der Umzug erfolgen. Zuvor müssen noch die Wohnung gekündigt (Kündigungsfrist beachten!) und eine Umzugsfirma beauftragt werden. Um Umzugskosten zu sparen, kann man Freunde und Bekannte um Unterstützung bitten. Die Schlüsselübergabe für das eigene Domizil findet meistens bei der Abnahme des Hauses vom Bauträger statt. Nachdem feststeht, dass alle Bauarbeiten vertragsgemäß ausgeführt wurden, nimmt man die Hausschlüssel entgegen. Für alle Bewohner Schlüssel nachmachen lassen, ist nur bei frei kopierbaren Schlüsseln möglich. Sicherheitsschlüssel, wie etwa für den Heizungskeller oder für besonders gesicherte Haustüren (Einbruchsschutz) verfügen über besondere Schutzmechanismen, die nur mit entsprechender Berechtigungskarte kopiert werden dürfen – es ist also darauf zu achten, dass auch diese übergeben wird. Nachdem das Eigenheim in Besitz genommen wurde, können die Zimmer mit Möbeln bestückt und vollständig eingerichtet werden. Damit nichts verwechselt wird, bietet es sich an, die Umzugskartons entsprechen zu beschriften. Alles, was für die erste Nacht im eigenen Haus benötigt wird, sollte separat gepackt werden. So erspart man sich die aufwendige Suche nach Tellern, Tassen, Besteck oder Handtüchern und Kinderspielzeug. Denn nach dem Umzug ins eigene Haus will man den Abend mit der Familie richtig genießen.

Written by Kai