Zuhause entspannen: So funktioniert es

entspannendes Bad in der Wanne
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Wenn der alltägliche Stress mal wieder überhandnimmt, hilft ein Wellnesstag. Den müssen Sie nicht im Spa-Hotel verbringen. Mit ein paar Tipps und dem richtigen Equipment klappt der Stressabbau auch daheim. Hier erfahren Sie, wie das geht.

Nichts geht über ein entspannendes Bad

Warmes Wasser, entspannende Musik, gedimmtes Licht, ein herrlicher Duft dank ätherischer Öle – alleine die Vorstellung dürfte bei manchem Leser bereits wohlige Gefühle auslösen. Ein ausgedehntes Bad weitet die Blutgefäße und wirkt sich positiv auf das vegetative Nervensystem aus. Doch Sie sollten es mit der Hitze nicht übertreiben. Zu viel des Guten überlastet den Kreislauf. Mehr als 38 Grad Celsius Wassertemperatur sind eher kontraproduktiv. Ebenfalls belastend: zu lange Bäder. Mehr als 30 Minuten sind nicht nötig. Wenn Sie ohnehin mit Ihrem Kreislauf zu kämpfen haben, sollten Sie die Wanne nur bis zur Brusthöhe zu füllen und die Badezeit reduzieren. Durch den Auftrieb des Wassers entspannen sich außerdem die Muskeln. Ein spezielles Badekissen schont zusätzlich den Nacken. Mit feuchtigkeitsspendender Körperlotion schützen Sie nach dem Bad Ihre Haut vor dem Austrocknen.

Richten Sie sich Ihr eigenes Spa Hotel ein

Wenn Sie sich nach Entspannung sehnen und die Seele mal wieder richtig baumeln lassen möchten, ist ein Wellnesshotel genau das Richtige. Doch Sie könnten sich das Gefühl eines Wellnesshotels auch nach Hause holen. Eine Infrarotkabine fördert die Durchblutung, löst Verspannungen und durch das herbeigeführte Schwitzen entledigt sich Ihre Haut unliebsamer Schadstoffe. Sie ist eine hervorragende Alternative zu einer herkömmlichen Sauna und bietet den Vorteil, dass sie im Heimgebrauch pflegeleichter ist und weniger Aufwand benötigt. Schließlich ist die Infrarotsauna direkt startklar, nicht so anfällig gegenüber Schimmel und verbraucht weniger Platz als eine klassische Dampfsauna.

Eine Massage ohne Masseur?

Die meisten Menschen verbinden mit einem Spa und Wellnesshotel vermutlich eine entspannende und wohlfühlende Massage. Dieses ganz besondere Gefühl adäquat in die eigenen vier Wände zu übertragen, ist gar nicht so einfach. Die Methode, die einer echten Massage wohl am nächsten kommt, ist ein hochmoderner Massagesessel. Die Technik ist mittlerweile so ausgereift, dass Sie den Sessel so entspannt verlassen wie eine Massageliege. Dafür sorgen eingebaute Sensoren zur Erkennung der Körpergröße, eine individuell einstellbare Intensität und Wärme und sogar Funktionen zum Massieren der Füße. Einfach nach einem anstrengenden hineinlegen und genießen.

Ohne Gesichtsmaske keine richtige Wellness

Eine Gesichtsmaske gehört zu einem entspannten Wellnesstag irgendwie dazu. Je nach Hauttyp rühren Sie sich Ihre Gesichtsmaske am besten selbst an. Leiden Sie unter einer trockenen Haut, greifen Sie zu fettigerem Obst. Eine Avocado wirkt Wunder. Fettigere Hauttypen bleiben beim Klassiker und nehmen eine Gurke. Als Grundlage einer Maske eignet sich Quark. Experimentierfreudige versuchen sich an rohem Sauerkraut, der desinfizierend wirkt.

Die richtige Herangehensweise

Entspannung ist etwas sehr Individuelles. Dennoch gibt es ein paar Tipps, wie Sie Ihren persönlichen Wohlfühltag so richtig genießen können. Bevor es in den Massagesessel, die Sauna oder ins Bad geht, hilft ein ausgedehnter Spaziergang. Ausreichend Bewegung sorgt ganz automatisch für Glücksgefühle, ehe Sie es sich zu Hause lassen. Hier ist dann Vorbereitung alles. Ein schöner heißer Tee sorgt in den kalten Monaten für wohlige Wärme. Dazu empfiehlt sich ein leichtes Essen. Frisches Obst, ein leckerer Joghurt oder die Lieblingsschokolade helfen immer.

Erstellt von Kai

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